Posts Tagged ‘Ultraleicht

19
Jan
10

Therm-a-rest NeoAir Short – leicht und bequem?

Ich war ja anfangs auch mächtig skeptisch. Sollte dieser Hauch von Nichts dem verdammt harten Outdoor – Alltag gewachsen sein? Im Forum tauchte die erste NeoAir vom Branchenführer Therm-a-Rest im März 2009 auf. Seit dem sind mir keine gravierenden Mängel zu Ohren gekommen.

Einzig der Preis hat mich bisher abgeschreckt. Durch eine günstige Fügung konnte ich vor kurzem eine der gelben Matten in der Kurzgröße  erstehen.

Die NeoAir soll jetzt meine Artiach Skin Micro Light Short ersetzen.  Wichtig ist mir dabei dass die Matte in das Einschubfach meines Rab Topbag AR passt.  Bedingt durch die Mattenbreite und Höhe ist das nicht zufriedenstellend der Fall. So wird mir wohl nichts anderes übrigbleiben als das Mattenfach der Länge nach aufzuschneiden und mittels Leiterschnallen besser anpassbar zu gestalten.

Sehr erfreulich das ich mit der Matte mein Rucksackgewicht noch mal verringern konnte. Leichter geht es für eine Schlafunterlage kaum. Meine Kombination aus Schlafsack (620 Gramm), modifizierter Evazote Doublemat (150 Gramm) und NeoAir short (265 Gramm) wiegt so angenehme 1 Kilogramm. Diese Kombination sollte mich bis an den Gefrierpunkt gut schlafen lassen.

… UL ich komme…

natürlich nicht… 😉

Das Packmaß der NeoAir ist auch nicht zu verachten. Zur Verdeutlichung unten noch mal ein Vergleich zwischen NeoAir Short, Artiach Skin Micro Light Short, halbierte zurechtgeschnibbelte Doublemat, Artiach Light Plus….

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02
Okt
09

Neues im Downloadbereich – Google SketchUp Datei „tarptent 4.0“

Da die Google SketchUp Datei zu meinem Tarptent schon lange auf meinem Rechner liegt ohne weiter verwendet zu werden, dachte ich mir ich stelle sie online. Eventuell möchte jemand, der sich mit dem Gedanken trägt selber so ein Projekt anzugehen, diese verwenden. Die .skp Datei findet ihr wie immer im BOX.NET Fenster auf der rechten Seite. Sie lässt sich mit dem Programm Google SketchUp öffnen und weiter bearbeiten.

Die Abmessungen des Zeltes entsprechen den Außenmaßen von meinem Tarptent. Hinzu kommt also noch etwa 1cm Nahtzgabe.

Zur besseren Verdeutlichung habe ich noch eine Person in das Zelt gelegt…

Viel Spaß beim Basteln! 😉

20
Sep
09

Island Reisebericht [Tag 13 – 16]

23. August
vom See in Fögrufjöll – Hütte Sveinstindur

So eine Nacht haben wir noch nicht erlebt. Bis kurz nach Mitternacht geht das mit dem Schlafen noch recht gut. Danach legt der Sturm spürbar zu. Ich wache ab und zu auf wenn es wieder mal eine Böe in den Talkessel schafft. Zu unserer Erbauung kann man ganz gut abschätzen in welcher Stärke uns die nächste Böe erwischt. Wir hören ein Rauschen 100 Meter oberhalb am Pass…nach 3 Sekunden wackelt das Zelt, das Innenzelt bläst sich auf als wollte es explodieren.

Mittlerweile ist an Schlaf kaum noch zu denken.

Dann höre ich wieder ein Rauschen und denke nur noch….Ooh….. das Zelt wackelt wie selten zuvor. Von recht tönt wieder ein „Fu**“ 😮 durch die Nacht. Uns ist klar was passiert ist. Weiterlesen ‚Island Reisebericht [Tag 13 – 16]‘

14
Sep
09

Leichtschlafsack – RAB Quantum TopBag AR

Mittlerweile bin auch ich auf der Suche nach leichterem Material. Es muss nicht zwingend UL sein. Etwas leichter tragbares, vor allem im Sommer, wäre aber doch schön.

Ganz oben auf meinem Wunschzettel stand dabei ein Sommerschlafsack, wenn möglich mit einem Gewicht unter 600 Gramm und einem Daunengewicht von 200 bis 300 Gramm. Warmhalten braucht er mich nur bis ca. 7°C.

Mögliche Kandidaten wären der WM Summerlite, woran mich hauptsächlich der Preis gestört hat. Am Cumulus Lite 300 stört mich die unterschiedliche Befüllmenge der Vorder- und Rückseite. In der engeren Wahl war ebenfalls der Yeti QBag300. Dieser ist aber mittlerweile aber auch nicht mehr wirklich ein Schnäppchen.

Durch Zufall bin ich auf den Rab Quantum TopBag AR aufmerksam geworden, der zudem in einem ausländischen Shop zu einem unverschämt günstigen Preis angeboten wurde.

Trotz des etwas ungewohnten Schlafkonzeptes wollte ich dem Schlafsack eine Chance geben.

Der TopBag verfügt über keinen Reißverschluss. Eine weitere Besonderheit ist, das der Rücken nicht befüllt ist. Dort befindet sich nur eine Einschubtasche für wahlweise eine kurze oder lange Isomatte. (In meinem Fall wird eine Artiach Skin Micro Light Short eingeschoben.)

Lediglich die Unterseite des Kopfteils und des Fußteils ist mit Primaloft gefüttert. Dies macht insofern Sinn, da Primaloft weniger anfällig gegen Kompression und Feuchtigkeit ist. Auch auf einen Wärmekragen wurde verzichtet.

Durch diese Konstruktion soll der Topbag mit seinen 200 Gramm Füllgewicht mindestens ganausogut isolieren wie sonst ein Schlafsack mit 350 Gramm, welcher auf Ober- und Unterseite befüllt ist.

Auf eine Temperaturangabe verzichtet der Hersteller. Die Konstruktion und ein Review von petesy lässt aber vermuten, das der Topbag unter Umständen auch bis 0°C verwendbar ist. Allerdings nur unter der Vorraussetzung das man ein ausgeprägter Rückenschläfer ist.

Durch die Konstuktion ist natürlich nur ein Drehen im Schlafsack möglich. Der großzügige Schnitt ermöglicht dies aber ohne weiteres. Man sollte allerdings nicht größer als 180cm sein, sonst wirds eng!

Das Gewicht wurde vom Hersteller mal wieder sehr geschönt, anders als sonst von RAB gewöhnt. Die 620 gramm gehen für einen Sommerschlafsack aber noch voll in Ordnung.

Noch ein paar technische Daten:

  • Außenmaterial: Pertex Quantum
  • Innenmaterial: Pertex Quantum
  • Füllgewicht: 200 Gramm europäische Gänsedaue
  • Qualität: 750+ cuin EU/ 850+ cuin US
  • Gesamtgewicht: 550 Gramm Herstellerangaben/ 620 Gramm nachgewogen

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Nachtrag:

Mittlerweile konnte ich den Schlafsack schon ein paar Mal testen und bin erstaunt wie warm einen 200 Gramm Daune isolieren können. Im Harz hatte ich Temperaturen von -3°C und -5°C und habe in meiner Kombi aus Schlafsack, Rab Bivy Ultralight, Isomattenkombi und VBL nicht wirklich gefroren. Allerdings sind die -5°C die absolute Grenze. Außerdem sollte man dann auch mit Bedacht die Unterlage wählen. Meine dünne Evazote war dann doch schon etwas frisch im Fußbereich.

Ein paar weitere Bilder gibts im Album…KLICK

26
Mai
09

RaidLigth „Stop Run“ – Gamaschen

Als sinnvolle Ergänzung zu meinen Inov8 Trailrunners schwebte mir ein Paar Gamaschen vor. Dadurch sollen meine Trairunners schlechtwettertauglicher, schneetauglicher, gerölltauglicher werden.

Beim Freak konnte ich schon mal die Inov Gaiters in Augenschein nehmen. Allerdings  gibt es bei diesen ab und zu Probleme mit den Befestigungsgummis. Bei einigen halten die Gummis ohne Probleme, bei anderen sind sie nach ein paar Kilometern durch.

Nach kurzem Entscheidungsprozess im Raceliteshop in Garmisch habe ich mich kurzerhand für die RaidLigth „Stop Run“ Gamaschen entschieden, da die für mich den eindeutig robusteren Eindruck machten.

Die Gamaschen bestehen aus einem Materialmix. Vorne aus wasserdichtem Ripstop Nylon, hinten aus atmungsaktivem Strechmaterial. Befestigungshaken und der Schnürzug sind mit Kunstleder verstärkt. Der Sohlenstraps ist aus einer Art derber LKW Plane. Die Knöchel sind durch Schutzpolster abgedeckt.

Das Gewicht beträgt genau 100 Gramm. Nicht ganz UL, aber noch akzeptabel.

Leider hatte ich noch keine Gelegenheit diese in Aktion zu testen, obwohl sich dies auf der Benediktentour bei der Querung von Schneehängen angeboten hätte.

19
Mai
09

Primaloftweste

Auf der Suche nach einer möglichst leichten, robusten Weste ist irgendwann die Entscheidung für eine Eigenbauvariante aus Primaloft und Pertex Quantum gefallen. Das Teil sollte natürlich möglichst leicht sein. Durch den leichten Oberstoff ist die Weste natürlich nur bedingt robust. Da ich sie aber meist als Zwischenschicht benutze ist das kein Problem.

Von Jalie gabs das passende Schnittmuster. Allerdings habe ich auf die seitlichen Taschen verzichtet. Zu schwer und zu kompliziert zu nähen. Das Pertex, ein Hauch von nix, ist nicht ganz einfach zu verarbeiten. Das Muster habe ich an den hinteren Nähten noch etwas enger und körperbetonter gefasst. Das Primaloft ist nur am Außenstoff festgenäht, das Innenfutter hängt lose drin, und ist nur an den vertikalen Nähten fixiert. Kältebrücken sind dadurch kein Thema.

Primaloft, Pertex und Reißer habe ich wieder von Extremtextil. Damits schön warm wird habe ich auf das Primaloft mit 133 Gramm Flächengewicht zurückgegriffen.
Das Vernähen von Pertex und Primaloft geht recht gut, wenn man zwischen Nadel und Primaloft eine Lage Zeitungspapier legt. Zum Schluss kann man das Papier einfach abreißen.

Das gute Stücke konnte schon ein paar Mal beweisen was in ihm steckt. Bis 5° C reicht mir die Weste von der Wärmeleistung locker aus . Der passende Schnitt, die gut schließenden Arme und der Bundabschluss leisten ihren Beitrag dazu.

Das Gewicht von 210 Gramm gehen für mich voll in Ordnung.

Fotos von der Weste gibts hier….

12
Mai
09

Tyvek Biwaksack

Um beim biwakieren die teuren Schlafsäcke vor Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen bot sich mir die Möglichkeit aus Tyvek einen Biwaksack zu nähen. Das verwendete Tyvek eine textile Variante welche auch für Schutzanzüge verwendet wird. Bei dem Schnittmuster habe ich mich an eine Anleitung von http://www.andersj.se/ gehalten. Nur etwas länger ist er geworden. Auf der rechten Seite ist ein ca. 50 cm langer Reißverschluss vernäht.

Gewicht: 205 Gramm

Fotos  Tyvek – Biwaksack

Biwaksack01




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