Posts Tagged ‘MYOG

30
Mrz
13

Seatpack Satteltasche fürs Bikepacking

Eine längere Tour mit Gepäck auf einem Fully könnte ein Problem werden, da diesem oft die Möglichkeit fehlt eine Gepäckträger zu befestigen. Mit der Neuerwerbung eines gebirgstauglichen Rades stellte sich auch mir nun die Frage, wie man eine längere Tour, eventuell auch mit Übernachtung gepäcktechnisch lösen könnte.

Bikepacking abseits der Radwege gerade in Nordamerika sehr populär und hat eine recht große Anhängerschaft. So widmen sich eine Anzahl von Internetauftritten und MYOG Foren in Übersee diesem Thema.

http://www.bikepacking.net/

Forum Bikepacking.net

Angeregt durch Bluemarlins Bikesetup (Danke nochmal dafür) bin auf die sehr interessanten Packtaschenlösungen für Mountainbikes aufmerksam geworden. Angelehnt an das Taschendesign von Carousel Design Works habe ich die Zeit genutzt genutzt mir eine Packtasche für mein Fully zu nähen.

Als Material kommt Cordura 500 und X-Pac VX21, 20mm Schnallen und Gurtband zum Einsatz. In der Combi sicher bombproof. Das Volumen dürfte mehr als  10 Liter betragen, wenn der Packsack maximal ausgerollt ist.  Im Boden sitzt bis zur Hälfte des Packsacks eine herausnehmbare, 1mm starke PE Platte, welche ich auch an das Sattelrohr nach oben gezogen habe. So verteilt dich die Zugbelastung der Riemen noch besser auf den Boden der Tasche.

Am Rad sitzt der Seatpack recht stabil, und wackelt kaum. Wiegetritt Fahren ist aber sicher kaum möglich. Ich bin mal gespannt wie er sich fährt.

Ein paar Bilder findet Ihr in meinem Album…Klick

26
Feb
12

Pole Connector für Shangri La 3

Seit geraumer Zeit ist das Golite Shangri La 3 eines unserer meistgenutzen Zelte. Das Platzangebot im Verhältnis zum Gewicht sind einfach überragend. Um das Gewicht noch mehr zu reduzieren war schon lange mein Gedanke auf die Mittelstange zu verzichten, und statt dessen Trekkingstöcke einzusetzen. Dadurch könnte man etwa 340 Gramm einparen.

Um auf die Höhe der mitgelieferten Mittelstange von 1,60 Meter zu kommen, reicht natürlich ein einzelner Trekkingstock nicht aus. Was man braucht ist ein sog. Pole Connector, ein kurzes Gurtband mit 2 Ringen an den Enden und 4 angenähten Klettbändern. In die Ringe werden entgegengesetzt die Stockspitzen fixiert und die beiden Stöcke mit dem Klett gesichert, fertig.

Der Pole Connector war eigentlich schon zu unserem Fjällurlaub 2011 fertig. Allerdings traute ich den verbundenen Leki Carbonlit doch nicht diese Stabilität zu wie der Originalstange. Bei den verbundenen Stangen tritt eine gewisse Biegebelastung auf, welche in Extremsiuationen problematisch werden könnte.

Im Fjäll wollte ich in dieser Beziehung keine Kompromisse eingehen und verzichtete so auf den Einsatz des Connectors.

Bei unserer nächsten Tour am Mittelmeer soll er aber auf jeden Fall zu ersten Ehren kommen.

Hier noch kurz die benutzen Materialien…

2 Zeltringe 12 mm

ca. 50cm Gurtband 13mm

ca. 100cm Klett und Flauschband

26
Feb
12

MYOG Fliegenrutenfutteral – angeln fast ultraleicht

Exori Yellowstone

Bei meinen letzten Urlauben in Skandinavien hat sich gezeigt, dass man an den dortigen Bächen und Flüssen mit einer Fliegenrute bessere Chancen hat etwas zu fangen. Da mich diese Art zu fischen schon immer fasziniert hat, und ich auch in den heimischen Gewässern dazu Gelegenheit habe, wurde kurzerhand ein Fliegenfischkurs besucht und etwas Geld in Equipment investiert.

Exori Yellowstone

Um möglichst universell unterwegs zu sein, habe ich mich für die AFTMA Klasse 5-6 entschieden. Hat man sich einmal für eine  Klasse entschieden, muss man zwangsläufig das Equipment (Rute, Rolle, Schnur) auf diese Klasse abstimmen. Eine Rute Klasse 8 würde z.B. nicht mit einer Schnur Klasse 4 funktionieren. Bei der Fliegenrute gilt es einen Kompromiss zu finden, was die Rutenlänge angeht. So wenig Teilungen wie möglich, um die Aktion nicht unnötig zu verschlechtern, aber soviel wie nötig, um das Packmaß zu reduzieren.

FliegenrutenfutteralAls Rute benutze seit einiger Zeit eine 4-teilige Exori Yellowstone, mit einer Segmentlänge vpn 68cm. Die blanke Rute wiegt 92 Gramm. Ohne eine Schutz würde diese allerdings kaum lange halten.

Unglücklicherweise ist das Originalfutteral mit 530 Gramm unverhältnissmäßig schwer. Folglich war selberbasteln angesagt. Als Rohr habe ich mich für ein dünnes, aber stabiles Kunststoffrohr für Dachrinnen mit einem Durchmesser von 5cm der Firma Marley entschieden, welches auf vielen Baumärkten erhältlich ist. Als Enkappen passen 2 HT-Endstopfen DN50 perfekt. Einen habe ich eingeklebt, der zweite dient mit Gummischnur als Verschluss. Beide Endkappen sind mit Schaumstoff gepolstert. Zur Befestigung am Rucksack dient aufgenietetes Gurtband. Das MYOG-Futteral wiegt jetzt erfreuliche 250 Gramm. Mit dem Stoffsäckchen und Rute wiegt das ganze 390 Gramm, was ich akzeptabel finde.

Mittlerweile hat sich das Futteral auf zwei Flugreisen bewährt und die Rute bestens geschützt.

Die Ausrüstung komplett..

– Rute mit MYOG-Futteral 390 Gramm

– Rolle Exori X-Fly Classic 190 Gramm

– Zubehör (Fliegenbox, Ersatzschnur für Vorfächer (monofil, Trilene), Loops, Micro Rings) 80 Gramm

alles zusammen 660 Gramm.

Eventuell wären noch Einsparungen beim Futteral möglich, allerdings kaum deutliche. Interessant könnte eine Fliegenrolle aus Kunststoff sein. Damit könnte man das Gewicht auf etwa 100 Gramm reduzieren. Alles in allem bin ich aber bei meinem guten halben Kilo Angelausrüstung sehr zufrieden.

 

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02
Feb
10

Low budget – Steigeisentasche

Für die nächsten Bergwanderungen haben ein Paar Steigeisen Black Diamond Contact Strap zugelegt. Die 10-Zacker mit Körbchenbindung passen gut an meine Lowa Tibet und erleichtern mir hoffentlich in Zukunft den Aufstieg in steilem Gelände.

Zu den Eisen fehlte nur noch eine robuste Verpackung um eine Beschädigung des übrigen Equipments im oder am Rucksack zu verhindern. Was lag also näher als sich an den LKW-Planenresten vom Bootsprojekt zu bedienen. Da sich immer noch Reste bei mir finden lassen war dies die günstigste Alternative.

Etwas Klettband, Aceton, Pattex transparent… eine Stunde Arbeit… fertig! 🙂

15
Okt
09

MYOG Etaproof- Schlupfanorak

In Vorbereitung der nächsten Wintertour habe ich mich endlich an die Fertigstellung meines Schlupfanoraks aus Etaproof gemacht.

Auf den letzten Wintertouren hatte ich als äußereste 3. Schicht ein Hardshell oder eine Primaloftjacke an. Bei beiden ist die Atmungsaktivität nicht so gut, aufgrund dessen sich Kondenswasser innen an der Kleidung oder in der Isolierung der Primaloftjacke niederschlagen hat und gefroren ist. Auf der nächsten Tour möchte ich deswegen Baumwolle probieren.

Etaproof ist sehr dicht gewebte Baumwolle die wasserabweisend ausgestattet ist. Für trockenen Kälte sollte das ausreichend sein.

Als Schnittmusterhabe ich das Rainier Muster für eine Regenjacke verwendet. Allerdings hat dies keine verschließbaren Längstaschen mit Reißer, sondern nur offene, so dass ich diese noch bei meiner Jalie Weste und einer eigenen Jacke abgeschaut habe.

Zuerst habe ich mir ein Modell in der Größe 38 geschneidert, nur um zu merken das es für den Winter doch etwas größer ausfallen sollte. Folglich ist mein Anorak eine 40.

Bei dem Frontzipper musste man sich ebenfalls selber etwas überlegen, da bei der Regenkombi der Verschluss nur aus Klettband bestehen sollte.

Jetzt fehlen nur noch die Bündchen und der untere Saum. Dazu fehlen mir aber noch ein par nette Gimmicks …muss folglich noch etwas warten.

Recht gut gefällt mir das Kapuzendesign. Ich hätte nicht gedacht dass es auf Anhieb so gut passt. Freu.. 🙂

Die Schulterpartie habe ich innen gedoppelt, um sie etwas robuster und wasserdichter zu machen. Eventuell nehme ich dort aber noch etwas Stoff weg, da die doppelte Lage fast bis an den Ellenbogen reicht.

Das An- und Ausziehen ist zwar ein ganz schönes Gewurschtel, weswegen ich noch am grübeln bin ob es nicht angebracht ist noch einen seitlichen Reißer einzubauen. Mal schauen..

Update

Mittlerweile bin ich fertig mit dem Schmuckstück. Was noch fehlte (Seitenreißverschluss, Saum und Fellbesatz) ist komplettiert. Die Farbe des Fells ist sicher etwas gewöhnungsbedürftig, der Preis dafür mit 5 Euro aber sehr günstig.

Jetzt kann die nächste Wintertour kommen…

Die vollständigen Bilder gibts wie immer im Album…

02
Okt
09

Neues im Downloadbereich – Google SketchUp Datei „tarptent 4.0“

Da die Google SketchUp Datei zu meinem Tarptent schon lange auf meinem Rechner liegt ohne weiter verwendet zu werden, dachte ich mir ich stelle sie online. Eventuell möchte jemand, der sich mit dem Gedanken trägt selber so ein Projekt anzugehen, diese verwenden. Die .skp Datei findet ihr wie immer im BOX.NET Fenster auf der rechten Seite. Sie lässt sich mit dem Programm Google SketchUp öffnen und weiter bearbeiten.

Die Abmessungen des Zeltes entsprechen den Außenmaßen von meinem Tarptent. Hinzu kommt also noch etwa 1cm Nahtzgabe.

Zur besseren Verdeutlichung habe ich noch eine Person in das Zelt gelegt…

Viel Spaß beim Basteln! 😉

03
Aug
09

Windschutz-Wärmetauscher…erster Versuch

Anlässlich meines Islandurlaubs war ich noch auf der Suche nach einem passenden Windschutz für meine neue Topf und Kocherkombo. Eine faltbare Alufolie wie man sie sonst verwendet hätte locker die Maße 50 x 25 cm erreicht und wäre eigentlich nicht meine erste Wahl gewesen.

Durch Zufall bin ich auf den Windschutz – Wärmetauscher von AndreasL aus dem Forum outdoorseiten.net aufmerksam geworden.

Das war genau das was ich gesucht habe. Ein platzsparender Schutz, welcher sich direkt am Topf befestigen lässt, also auch bei ordentlich Wind nicht umfällt. Ein Nebeneffekt ist, dass die zwischen den Lamellen nach oben steigende Abwärme, diese erwärmt. Dadurch kann die Wärme besser genutzt werden um den Topf auch an den Seiten zu erhitzen.

AndreasL hat bei seiner Version einen ringsrum geschlossenen Windschutz verwendet. Da ich jedoch beide Snowpeak Töpfe verwenden möchte, war es notwendig den Schutz so zu konstruieren, das er sich schnell auf einen wechselnden Durchmesser anpassen lässt.

Ob und wie er sich behauptet wird der Islandurlaub zeigen. Für den wahrscheinlichen Fall das sich das Konzept bewährt, werde ich versuchen in der nächsten Version einige Verbesserungen vorzunehmen. So soll der äußere Mantel aus 0,25 mm Edelstahlblech entstehen. Außerdem muss ich dem Biegen des Lamellenbleches größere Aufmerksamkeit widmen. Nur wenn die Lamellen auf der Seite des Topfe absolut plan anliegen wird eine maximale Wärmeabgabe an diesen erreicht.

Material:

  • 0,5 mm Alublech (Baumarkt)
  • Schnappverschluss (Kuchenspringform)
  • Fahrradspeiche für 28er Rad
  • Blindnieten

Den Rest der Bilder findet ihr im Online-Album…




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