Archive for the 'Ausrüstung' Category

26
Feb
12

Pole Connector für Shangri La 3

Seit geraumer Zeit ist das Golite Shangri La 3 eines unserer meistgenutzen Zelte. Das Platzangebot im Verhältnis zum Gewicht sind einfach überragend. Um das Gewicht noch mehr zu reduzieren war schon lange mein Gedanke auf die Mittelstange zu verzichten, und statt dessen Trekkingstöcke einzusetzen. Dadurch könnte man etwa 340 Gramm einparen.

Um auf die Höhe der mitgelieferten Mittelstange von 1,60 Meter zu kommen, reicht natürlich ein einzelner Trekkingstock nicht aus. Was man braucht ist ein sog. Pole Connector, ein kurzes Gurtband mit 2 Ringen an den Enden und 4 angenähten Klettbändern. In die Ringe werden entgegengesetzt die Stockspitzen fixiert und die beiden Stöcke mit dem Klett gesichert, fertig.

Der Pole Connector war eigentlich schon zu unserem Fjällurlaub 2011 fertig. Allerdings traute ich den verbundenen Leki Carbonlit doch nicht diese Stabilität zu wie der Originalstange. Bei den verbundenen Stangen tritt eine gewisse Biegebelastung auf, welche in Extremsiuationen problematisch werden könnte.

Im Fjäll wollte ich in dieser Beziehung keine Kompromisse eingehen und verzichtete so auf den Einsatz des Connectors.

Bei unserer nächsten Tour am Mittelmeer soll er aber auf jeden Fall zu ersten Ehren kommen.

Hier noch kurz die benutzen Materialien…

2 Zeltringe 12 mm

ca. 50cm Gurtband 13mm

ca. 100cm Klett und Flauschband

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25
Jul
10

Mückenschutz für Norwegen

Eines hat der letzte Norwegenurlaub gezeigt. Der Mückenschutz war definitiv verbesserungswürdig. Bremsen und Mücken können einen schon ganz schön zusetzen, vor allem bei Windstille und heißen Temperaturen könnne sie schnell zur Qual werden. Die Goretexjacke ist zwar stichsicher, schützt aber nicht das Gesicht und bei Wärme ist das Ganze eher unangenehm zu tragen.

Vor einiger Zeit bin ich auf eine Alternative aufmerksam geworden. Bugshirts made in Kanada. Mücken gibt es dort im Sommer zuhauf. Die Leute sollten also wissen worauf es ankommt. Geordert habe ich gleich 3 Shirts und ein Paar Gaiters. Die Kommunikation per E-Mail war hervorragend. Als Versandzeit wurden mir etwa 3 Wochen genannt, was auch gepasst hat.

Das das Ganze kein Schnäppchen werden würde, war mir bewußt. Hätte ich Zeit gehabt wäre vermutlich die Nähmaschine zum Einsatz gekommen. Das Shirt kostet 70 kanad. Dollar. Die Versandkosten beliefen sich bei den 3 Teilen auf 48 kanad. Dollar. Beim deutschen Zoll darf man dann erstmal noch 12% Zollwert (Märchensteuer) auf die erhaltene Rechnung entrichten. Auf diesen Betrag dann noch einmal 19% Umsatzsteuer. Letztlich hat ein Shirt ca. 90 Euro gekostet.

Das Bugshirt kommt verpackt in der eigenen Bauchtasche. Die Verarbeitung ist tadellos. Der Schnitt sehr weit und großzügig, was aber gewollt ist. So liegt das Gewebe nur locker am Körper. Auf der Vorder- und Rückseite ist stichdichtes Microfaser verarbeitet, unter den Armen und vor dem Gesicht festes Meshgewebe. Bei 1,80 Meter Körüpergröße passt größe L perfekt.

Mittels Reißverschluss lässt sich das Mesh von der Kapuze trennen. Wenn man etwas essen oder trinken möchte muss man so das Shirt nicht ausziehen.

Das Gewicht beträgt 340 Gramm in der Größe L.

Einem entspannten Trekking und Angelurlaub im norwegischen Fjäll steht jetzt nichts mehr im Wege.

…mehr Bilder gibt es im Album

07
Apr
10

RAB Demand Pull-On …. ultraleichter eVent Schlupfer

Schon eine ganze Weile war ich auf der Suche nach einer sehr leichten, wasserdichten Regenjacke. Ich war es einfach leid auf Tagestouren meine mit 440 Gramm verhältnismäßig schwere Marmot Exum in die Berge zu tragen.

Als sehr leichte Alternativen sind mir unter anderem die Marmot Essence und Marmot Mica mit dem marmoteigenen Gewebe Membrain Strata ins Auge gefallen. Obwohl diese Varianten weit unter 200 Gramm wiegen kann ich mich nicht wirklich mehr für eine beschichtete Jacke erwärmen. Aus eben diesem Grund ist der auch TNF Triumph Anorak durchgefallen.

Die Überlegung war auch schon wieder zu Nadel und Faden zu greifen. Leider scheidet diese Variante zur Zeit wegen Zeitmangel aus.

Vor ein paar Monaten bin ich zufällig auf den von RAB für das Frühjahr 2010 angekündigten Demand Pull-On aufmerksam geworden….und habe mich entschieden zu warten,

Es hat sich gelohnt! Der Schlupfanorak aus 3-lagigem eVent ist für meine Zwecke perfekt. Hier ein paar Eckpunkte…

  • Gewicht 275 Gramm in Größe L (nachgewogen)
  • wasserdichte Reißverschlüsse
  • helmtaugliche Kapuze mit Volumenregulierung und Drahtversteifung
  • halber Schnürzug um unteren Saum
  • Elastikbündchen
  • schmales Nahtband
  • passt mir (180 cm / 70 kg) in Größe L perfekt
  • absolut perfekte Verarbeitung

Nur ein paar Kleinigkeiten gibt es zu bemängeln. Das Kapuzenschild ist nicht so groß wie von meiner Exum gewohnt. Der Umstand ist natürlich dem leichten Gewicht geschuldet und genauso verschmerzbar wie der viel zu kleine Packsack. Wem der halbe Reißverschluss zu wenig ist, sollte eventuell einen Blick auf das Kinetic Jacket werfen. Dann allerdings ohne eVent.

Weitere Fotos im Album…

02
Feb
10

Low budget – Steigeisentasche

Für die nächsten Bergwanderungen haben ein Paar Steigeisen Black Diamond Contact Strap zugelegt. Die 10-Zacker mit Körbchenbindung passen gut an meine Lowa Tibet und erleichtern mir hoffentlich in Zukunft den Aufstieg in steilem Gelände.

Zu den Eisen fehlte nur noch eine robuste Verpackung um eine Beschädigung des übrigen Equipments im oder am Rucksack zu verhindern. Was lag also näher als sich an den LKW-Planenresten vom Bootsprojekt zu bedienen. Da sich immer noch Reste bei mir finden lassen war dies die günstigste Alternative.

Etwas Klettband, Aceton, Pattex transparent… eine Stunde Arbeit… fertig! 🙂

19
Jan
10

Therm-a-rest NeoAir Short – leicht und bequem?

Ich war ja anfangs auch mächtig skeptisch. Sollte dieser Hauch von Nichts dem verdammt harten Outdoor – Alltag gewachsen sein? Im Forum tauchte die erste NeoAir vom Branchenführer Therm-a-Rest im März 2009 auf. Seit dem sind mir keine gravierenden Mängel zu Ohren gekommen.

Einzig der Preis hat mich bisher abgeschreckt. Durch eine günstige Fügung konnte ich vor kurzem eine der gelben Matten in der Kurzgröße  erstehen.

Die NeoAir soll jetzt meine Artiach Skin Micro Light Short ersetzen.  Wichtig ist mir dabei dass die Matte in das Einschubfach meines Rab Topbag AR passt.  Bedingt durch die Mattenbreite und Höhe ist das nicht zufriedenstellend der Fall. So wird mir wohl nichts anderes übrigbleiben als das Mattenfach der Länge nach aufzuschneiden und mittels Leiterschnallen besser anpassbar zu gestalten.

Sehr erfreulich das ich mit der Matte mein Rucksackgewicht noch mal verringern konnte. Leichter geht es für eine Schlafunterlage kaum. Meine Kombination aus Schlafsack (620 Gramm), modifizierter Evazote Doublemat (150 Gramm) und NeoAir short (265 Gramm) wiegt so angenehme 1 Kilogramm. Diese Kombination sollte mich bis an den Gefrierpunkt gut schlafen lassen.

… UL ich komme…

natürlich nicht… 😉

Das Packmaß der NeoAir ist auch nicht zu verachten. Zur Verdeutlichung unten noch mal ein Vergleich zwischen NeoAir Short, Artiach Skin Micro Light Short, halbierte zurechtgeschnibbelte Doublemat, Artiach Light Plus….

11
Jan
10

Tubbs vs. MSR – Schneeschuhe im Vergleich

Wie kann man den Winter genießen wenn man mit Ski eher auf Kriegsfuß steht? Eine Möglichkeit die Berge zu erklimmen und die weiße Pracht zu genießen sind Schneeschuhe. Ich kann zwar einigermaßen Skifahren, habe mir aber aus Solidarität mit Nicht-Skifahrern dennoch ein Paar Schneeschuhe zugelegt.

Vor längerer Zeit haben ein paar Schneeschuhe des amerikanischen Herstellers Tubbs zu mir gefunden. Das Modell Tubbs Altitude verfügt über eine sehr einfach zu verschließende Bindung Namens Bear Hug. Einfach einsteigen und mittels 2 Ratschenschnallen schließen. Sitzt perfekt und sehr bequem.

Der Rahmen besteht aus Aluminium, das Verdeck aus NexTec Kunststoff. Die Bindung ist drehbar auf einer Metallachse gelagert, die Aufhängung am Rahmen aber dennoch so flexibel das ein längeres ermüdungsfreies Laufen möglich ist. Ein sehr großer Vorteil!

Mittlerweile konnten sie auf 2 Wintertouren in der Hardangervidda zeigen was sie können. Das Laufen in der Ebene ging damit absolut problemlos. Keinerlei Abnutzungserscheinungen oder Ausfälle.

In sehr bergigem Gelände kommen die Tubbs allerdings an ihre Grenzen. Zwar besitzen die Altitude Metallkrallen unter dem Fußballen und der Ferse, für steile Anstiege, vereiste Flächen oder zum Traversieren fehlen einfach bissige Metallzähne am Rand und auf der Fläche. Außerdem besitzt das  Modell keine Steighilfe um bei längeren Anstiegen die Achillessehne zu entlasten. Bei sehr steilen Hängen bleibt einem nichts weiter übrig als auf  Zehenspitzen zu laufen.

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Für eine Freundin haben wir uns dann eben wegen diesen Nachteilen und ihrer gebirgsnahen Wohnlage für ein alpines Modell entschieden. Die Deali Evo Ascent sind das Topmodell der Kunststoffmodelle von MSR.

Über den Jahreswechsel konnten wir diese ausiebig testen und vergleichen. Das Verdeck des MSR ist komplett aus Kunststoff. Dies erlaubt es die Unterseite mit einer Vielzahl von Plastestegen und 2 Metallprofilen auszustatten welche sich in den Schnee pressen und so bei Steigungen und Querungen für den nötigen Griff sorgen. Im Anstieg waren die MSR den Tubbs bei weitem überlegen. Kein Zurückrutschen oder Verdrehen.

Dafür sorgt auch die Steighilfe. Nicht nur dass diese die Achillessehne entlastet. Mithilfe der Steighilfe kann man, für ein bessere Haftung, auch vermehrt Druck bei Steigungen auf das Heck ausüben.

Etwas verwöhnt durch die Ratschenbindung der Tubbs dauert das Anlegen der MSR Riemenbindung doch etwas länger und erscheint umständlicher. Langes Laufen in der Ebene ist auch weniger komfortabel mit den MSR, aufgrund der starren Drehachse und der kleineren Fläche welche weniger Auftrieb bietet. Abhilfe könnte hier das nachrüstbare MSR Zubehör Coyote Snow Pickets oder die MSR Flotation Tails bieten.

Für alpine Unternehmungen sind die MSR Denali Evo Acent trotzdem eindeutig die bessere Wahl.

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09
Dez
09

Petzl Tikka XP – Pimp

Im Outdoorseiten.net Forum wurde vor einiger Zeit eine Möglichkeit vorgestellt die doch recht lichtschwache Petzl TikkaXP zu etwas mehr Leuchtstärke zu verhelfen.

Dazu wird die eingebaute LED ausgelötet und mit einer SEOUL SSC P-4 Z-LED getauscht. Die LED habe ich mir  für 7 Euro bei Ebay besorgt.

Eine Anleitung zum Ein- und Ausbau findet man im candlepowerforums.com oder bei im thread bei Outdoorseiten.net. An sich kinderleicht wenn man etwas mit dem Lötkolben umgehen kann.Praktisch wenn man einen mit sehr schmaler Spitzte hat.

Diskutiert wird noch ob die neue LED auch mit der nichtvorhanden Kühlung in der Petzl Tikka XP zurechtkommt. Bis jetzt ist darüber noch nichts negatives bekannt geworden. Falls die LED doch abfackeln solle wird wieder umgelötet… 😉

Die Bilder zeigen die alte, noch eingelötete LED und die neue, mit größerer Diodenfläche. Die Beamshots sind im High-Modus mit alter und neuer LED entstanden.

Kamera DSC-W5

Belichtungszeit 1/2,5…..Blende 2,8…..ISO 100

Vodpod videos no longer available.




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