Archive for the 'Angelzeugs' Category

26
Feb
12

MYOG Fliegenrutenfutteral – angeln fast ultraleicht

Exori Yellowstone

Bei meinen letzten Urlauben in Skandinavien hat sich gezeigt, dass man an den dortigen Bächen und Flüssen mit einer Fliegenrute bessere Chancen hat etwas zu fangen. Da mich diese Art zu fischen schon immer fasziniert hat, und ich auch in den heimischen Gewässern dazu Gelegenheit habe, wurde kurzerhand ein Fliegenfischkurs besucht und etwas Geld in Equipment investiert.

Exori Yellowstone

Um möglichst universell unterwegs zu sein, habe ich mich für die AFTMA Klasse 5-6 entschieden. Hat man sich einmal für eine  Klasse entschieden, muss man zwangsläufig das Equipment (Rute, Rolle, Schnur) auf diese Klasse abstimmen. Eine Rute Klasse 8 würde z.B. nicht mit einer Schnur Klasse 4 funktionieren. Bei der Fliegenrute gilt es einen Kompromiss zu finden, was die Rutenlänge angeht. So wenig Teilungen wie möglich, um die Aktion nicht unnötig zu verschlechtern, aber soviel wie nötig, um das Packmaß zu reduzieren.

FliegenrutenfutteralAls Rute benutze seit einiger Zeit eine 4-teilige Exori Yellowstone, mit einer Segmentlänge vpn 68cm. Die blanke Rute wiegt 92 Gramm. Ohne eine Schutz würde diese allerdings kaum lange halten.

Unglücklicherweise ist das Originalfutteral mit 530 Gramm unverhältnissmäßig schwer. Folglich war selberbasteln angesagt. Als Rohr habe ich mich für ein dünnes, aber stabiles Kunststoffrohr für Dachrinnen mit einem Durchmesser von 5cm der Firma Marley entschieden, welches auf vielen Baumärkten erhältlich ist. Als Enkappen passen 2 HT-Endstopfen DN50 perfekt. Einen habe ich eingeklebt, der zweite dient mit Gummischnur als Verschluss. Beide Endkappen sind mit Schaumstoff gepolstert. Zur Befestigung am Rucksack dient aufgenietetes Gurtband. Das MYOG-Futteral wiegt jetzt erfreuliche 250 Gramm. Mit dem Stoffsäckchen und Rute wiegt das ganze 390 Gramm, was ich akzeptabel finde.

Mittlerweile hat sich das Futteral auf zwei Flugreisen bewährt und die Rute bestens geschützt.

Die Ausrüstung komplett..

– Rute mit MYOG-Futteral 390 Gramm

– Rolle Exori X-Fly Classic 190 Gramm

– Zubehör (Fliegenbox, Ersatzschnur für Vorfächer (monofil, Trilene), Loops, Micro Rings) 80 Gramm

alles zusammen 660 Gramm.

Eventuell wären noch Einsparungen beim Futteral möglich, allerdings kaum deutliche. Interessant könnte eine Fliegenrolle aus Kunststoff sein. Damit könnte man das Gewicht auf etwa 100 Gramm reduzieren. Alles in allem bin ich aber bei meinem guten halben Kilo Angelausrüstung sehr zufrieden.

 

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26
Jul
09

Eindrücke vom Angelzeug…

Wie schon erwähnt hatten ich und ein Begleiter im Borgefjell unsere recht neuen Reiseruten dabei. Beide führten wir eine Shimano Exage AX STC Tele MiniSpin mit uns. Ich in der 240er Länge, mein Cousin die 270er Länge. Bei dieser ist der Griff noch einmal unterteilt. Somit lässt sie sich beidhändig noch besser auswerfen.

Besonders gut hat mir die schnelle Einsatzbereitschaft der Ruten gefallen. Rolle, Schnur, Vorfach und Köder können montiert bleiben und finden bequem in der mitgeliefernten Tasche Platz. So waren die Ruten binnen 1-2 Minuten einsatzbereit.

Die Ruten weisen im Gegensatz zu mir bekannten Teleruten eine ausgewogene mittlere Aktion aus. Andere Teleruten die ich kenne besitzen diese nur an der Spitze.

Obwohl die Tasche mit 250 Gramm nicht gerade sehr leicht ist, konnte ich bis jetzt noch keine passende Alternative finden. Rute und Rolle waren darin immer optimal geschützt, auch wenn es mal durch Weidengestrüpp ging. Die Tasche war seitlich unter den Komressionsriemen des Rucksacks befestigt, und mit einem kleinen Karabiner gesichert.

Geangelt wurde mit monofiler 23er Hauptschnur und einem 18er Vorfach. Als Köder kamen Spinner und die Trockenfliegen zum Einsatz.

Wenn wir Fische, in diesem Fall Bachforellen, antrafen gingen diese sehr gern an den rotgepunkteten Spinner. Auch die Trockenfliegen wurden gern genommen. Jedenfalls solange sie auf der Wasseroberfläche trieben. Sobald sie absanken waren sie anscheinend uninteressant für die Fische, so das wir auf den Einsatz von Nassfliegen verzichteten. Nächstes Mal kommt noch ein Imprägniermittel mit auf Tour.

Die Sbirolinos haben sich auch recht gut bewährt. Dank ihnen konnten wir die leichten Spinner doch recht weit draußen anbieten. Leider konnten wir die Kombination schwimmender Sbiro und Fliege nicht wirklich testen, da dieser recht schnell verloren ging…

Das nächste Mal werden wir uns zum Angeln wohl mehr auf die Bäche und Flüsschen im Fjäll konzentrieren, da dort die Chancen anscheinend höcher sind auch mal einen Fang zu landen. In den teilweise riesigen  See hatten wir leider kein Glück.

07
Jun
09

…Fliegen…

Auf dem nächsten Norwegentrip in das Borgefjell soll, wie bereits erwähnt, neben dem Wandern auch das Angeln nicht zu kurz kommen.

Der einzige Zielfisch den es dabei zu fangen gilt, scheint die Bachforelle zu sein. Folglich wird auch das Equipment,  sowie Köder darauf ausgerichtet. Eine Handvoll Spinner hat schon den Weg in mein Arsenal gefunden. Nun sind auch noch je ein Dutzend Nass- und Trockenfliegen dazugekommen, wobei jede Fliege ein anderes Insekt immitiert. Damit ist die Köderbox fast gefüllt..

Eigentlich sind diese kleinen Kunstwerke fast zu schön um sie an die Fische zu verfüttern.

Um die Schnur an das Öhr eines Wirbels oder einer Fliege zu befestigen habe ich mir 2 Varianten zum Knotenknüpfen herausgesucht. Für eine Gedankenstütze habe ich diese 2 Knoten in bewegten Bildern festgehalten. Eventuell hilft es ja noch jemanden..

01
Jun
09

Angelequipment für’s Trekking

So wie es aussieht geht es im Juli auf Trekkingtour ins Borgefjell. Natürlich kommt dorthin die Angel mit. Allerdings ist der einzige Fisch der sich in den Gewässern fangen lässt die Bachforelle. Stört uns das? Eher nicht..

Da der Rest der Trekkingausrüstung schon schwer genug wird, habe ich schon vor einiger Zeit angefangen meine Angelausrüstung zu „erleichtern“.

Rute

Auf der Suche nach einer möglichst klein zu verpackenden Rute bin ich letztendlich bei der Shimano Exage AX STC Tele MiniSpin mit einer Länge von 240 cm gelandet. Diese ist mit einer Transportlänge von 38 cm und einem Gewicht von 133 Gramm sicher mit das kompakteste und leichteste in dieser Klasse. Dazu gibt es ein nettes Täschchen. Eine Alternative zu den 250 Gramm Gewicht sehe ich kaum, da ich die Rolle montiert lassen möchte um die Aufbauzeit so niedrig wie möglich zu halten.

Weiter Alternativen an kompakten Reiseruten wären D.A.M Imperial Tele MiniSpin oder die Balzer Mini Spin 45.

Rolle

Bei der Rolle war ich mir lange unschlüssig, habe mich dann aber für eine Mitchell 300Xe entschieden. Diese stellt, wie ich finde einen guten Preis-Leistungs Kompromiss dar. Aluminiumspule, großes Bügelrädchen, sehr fein einstellbare Frontbremse, gute Verarbeitung und ein, dank  8 Kugellagern, sehr sauberer Lauf haben mich überzeugt. Das Gewicht geht mit 285 Gramm noch in Ordnung.

Es gibt noch leichtere Rollen. So z.B. die Sedona oder Symetre von Shimano, welche noch mal ca. 100 Gramm leichter sind. Im direkten Vergleich erscheinen mir diese allerdings wie Spielzeug.

Bespult habe ich die Rolle mit 23er monofiler X-Line Schnur für Forelle von Exori.

Köder

Nach dem Blick in meine leere Köderbox mussten dringend ein paar neue her. Durch verschiedene Quellen bin ich auf das Fischen mit Sbirolinos aufmerksam geworden und möchte dieses System in Norwegen ausprobieren.

Sbirolinos dienen haupsächlich als Zusatzgewicht um sehr leichte Köder (Fliegen, Forellenblinker..) sehr weit zu werfen. Außerdem ermöglichen es die verschiedenen Arten (schwimmend, leicht sinkend, sinkend) den Köder leichter in der gewünschten Tiefe anzubieten. Ein weiterer Vorteile von Sbirolinos ist ihr Verhalten als Laufpose. Der Fisch kann den Köder nehmen, und Schnur ziehen, ohne eine großen Widerstand zu spüren.

Bei mir sind es 2 Sbirolinos schwimmend , langsam sinkend mit je 10 Gramm Gewicht geworden.

Die Montage ist relativ einfach. Auf die Hauptschnur kommt der Sbirolino, eine Gummiperle um den Knoten zu schonen, und ein 3-fach Wirbel. An den Wirbel danach das etwa 1,5 Meter lange Vorfach mit dem Köder.

Neben einer Reihe kleiner Forellenblinker der Größe 2 (3,5 Gramm), werden sich wohl noch einige Nass- und Trockenfliegen mit auf den Weg nach Norwegen machen. Leider habe ich mit diesen noch keine Erfahrung, bin aber guter Hoffnung.

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Das komplette Equipment (Angel, Tasche, Rolle, Köder, Vorfächer, Hakenlöser..) wiegt nicht mehr als 750 Gramm.

Jetzt müssen sie nur noch beißen.. 😉

Falls jemand noch gute Tipps geben kann, zu Sbirolinos, Angeln in Norwegen, Angeln mit Fliege usw…..bitte gerne , ich bin für jede Hilfe dankbar!

Noch ein paar Bilder der Ruten Kombo




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