Archiv für Februar 2012

26
Feb
12

Pole Connector für Shangri La 3

Seit geraumer Zeit ist das Golite Shangri La 3 eines unserer meistgenutzen Zelte. Das Platzangebot im Verhältnis zum Gewicht sind einfach überragend. Um das Gewicht noch mehr zu reduzieren war schon lange mein Gedanke auf die Mittelstange zu verzichten, und statt dessen Trekkingstöcke einzusetzen. Dadurch könnte man etwa 340 Gramm einparen.

Um auf die Höhe der mitgelieferten Mittelstange von 1,60 Meter zu kommen, reicht natürlich ein einzelner Trekkingstock nicht aus. Was man braucht ist ein sog. Pole Connector, ein kurzes Gurtband mit 2 Ringen an den Enden und 4 angenähten Klettbändern. In die Ringe werden entgegengesetzt die Stockspitzen fixiert und die beiden Stöcke mit dem Klett gesichert, fertig.

Der Pole Connector war eigentlich schon zu unserem Fjällurlaub 2011 fertig. Allerdings traute ich den verbundenen Leki Carbonlit doch nicht diese Stabilität zu wie der Originalstange. Bei den verbundenen Stangen tritt eine gewisse Biegebelastung auf, welche in Extremsiuationen problematisch werden könnte.

Im Fjäll wollte ich in dieser Beziehung keine Kompromisse eingehen und verzichtete so auf den Einsatz des Connectors.

Bei unserer nächsten Tour am Mittelmeer soll er aber auf jeden Fall zu ersten Ehren kommen.

Hier noch kurz die benutzen Materialien…

2 Zeltringe 12 mm

ca. 50cm Gurtband 13mm

ca. 100cm Klett und Flauschband

26
Feb
12

MYOG Fliegenrutenfutteral – angeln fast ultraleicht

Exori Yellowstone

Bei meinen letzten Urlauben in Skandinavien hat sich gezeigt, dass man an den dortigen Bächen und Flüssen mit einer Fliegenrute bessere Chancen hat etwas zu fangen. Da mich diese Art zu fischen schon immer fasziniert hat, und ich auch in den heimischen Gewässern dazu Gelegenheit habe, wurde kurzerhand ein Fliegenfischkurs besucht und etwas Geld in Equipment investiert.

Exori Yellowstone

Um möglichst universell unterwegs zu sein, habe ich mich für die AFTMA Klasse 5-6 entschieden. Hat man sich einmal für eine  Klasse entschieden, muss man zwangsläufig das Equipment (Rute, Rolle, Schnur) auf diese Klasse abstimmen. Eine Rute Klasse 8 würde z.B. nicht mit einer Schnur Klasse 4 funktionieren. Bei der Fliegenrute gilt es einen Kompromiss zu finden, was die Rutenlänge angeht. So wenig Teilungen wie möglich, um die Aktion nicht unnötig zu verschlechtern, aber soviel wie nötig, um das Packmaß zu reduzieren.

FliegenrutenfutteralAls Rute benutze seit einiger Zeit eine 4-teilige Exori Yellowstone, mit einer Segmentlänge vpn 68cm. Die blanke Rute wiegt 92 Gramm. Ohne eine Schutz würde diese allerdings kaum lange halten.

Unglücklicherweise ist das Originalfutteral mit 530 Gramm unverhältnissmäßig schwer. Folglich war selberbasteln angesagt. Als Rohr habe ich mich für ein dünnes, aber stabiles Kunststoffrohr für Dachrinnen mit einem Durchmesser von 5cm der Firma Marley entschieden, welches auf vielen Baumärkten erhältlich ist. Als Enkappen passen 2 HT-Endstopfen DN50 perfekt. Einen habe ich eingeklebt, der zweite dient mit Gummischnur als Verschluss. Beide Endkappen sind mit Schaumstoff gepolstert. Zur Befestigung am Rucksack dient aufgenietetes Gurtband. Das MYOG-Futteral wiegt jetzt erfreuliche 250 Gramm. Mit dem Stoffsäckchen und Rute wiegt das ganze 390 Gramm, was ich akzeptabel finde.

Mittlerweile hat sich das Futteral auf zwei Flugreisen bewährt und die Rute bestens geschützt.

Die Ausrüstung komplett..

– Rute mit MYOG-Futteral 390 Gramm

– Rolle Exori X-Fly Classic 190 Gramm

– Zubehör (Fliegenbox, Ersatzschnur für Vorfächer (monofil, Trilene), Loops, Micro Rings) 80 Gramm

alles zusammen 660 Gramm.

Eventuell wären noch Einsparungen beim Futteral möglich, allerdings kaum deutliche. Interessant könnte eine Fliegenrolle aus Kunststoff sein. Damit könnte man das Gewicht auf etwa 100 Gramm reduzieren. Alles in allem bin ich aber bei meinem guten halben Kilo Angelausrüstung sehr zufrieden.

 

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