Archiv für Oktober 2009

30
Okt
09

Black Diamond Rucksack – Speed 30

Man denkt man hat genug Rucksäcke. Für mich stimmt das auch. 😉

Nicht aber für eine gute Freundin. Schon seit Ewigkeiten sind wir auf der Suche nach einem geeigneten Daypack für sie. Normaler Weise gibt es die ja wie Sand am Meer. Allerdings sind die meisten Rückenlängen dieser Tagesrucksäcke aufgrund des geringen Volumens von ca. 30 Litern so kurz, dass der Hüftgurt nur als Bauchgurt dienen kann. Eine sinnvolle Lastübertragung ist so kaum möglich.

Diese muss aber gegeben sein, da sonst Lasten bis 10 Kilo  bei ihr schon Probleme bereiten.

In Betracht kam auch dieses Mal wieder ein alpiner Rucksack. Einfach weil diese sehr viel schmaler geschnitten sind. Sie verteilen das Volumen auf mehr Länge,  so findet der Hüftgurt auf der Hüfte Platz.

Eine Firma die Daypacks in verschiedenen Rückenlängen anbietet ist Black Diamond. Enschieden haben wir uns dann für den Speed 30 aus dem Black Diamond Shop unseres Vertrauens.

  • Sehr schnörkellos, was gefällt….
  • 20 mm 6061 Aluminiumtraggestell (zentrale Aluschiene, entfernbar und an den Rücken anpassbar)
  • 210d und 400d Nylongewebe
  • Verstellbare Deckeltasche (entfernbar) mit Seilfixierung
  • Vorrichtung für Steigeisenbefestigung
  • Vorrichtung für ein Trinksystem
  • Dreipunkt-Nachziehsystem
  • Maße (Tiefe x Breite x Höhe)  22 x 28 x 64 cm
  • Gewicht 30 L Gesamtgewicht: 1 kg  Nettogewicht:  712 g
  • Grössen M/L für Rückenlänge 47-55 cm
    S/M für Rückenlänge 41-48 cm
  • Farbe 30 L: Black oder Burnt Orange

Der Hüftgurt ist mittels Klett hinter dem Lendenpolter fixiert und kann entfernt werden. Das Deckelfach verfügt über 2 seperate Reißverschlusstaschen. Der Rucksack ist, wie bei Alpinsäcken üblich, nur von oben zu befüllen. Der Verschluss des Hauptfaches bilden 2 leichtgängige Schnürzüge.

Ehrlich…90% der Sachen werden sicher kaum Verwendung finden. Wenn der Sack aber passt, und das ist das Wichtigste, ist das auch egal.

Der erste Eindruck ist…er passt, sitzt satt am Rücken dank der anatomischen Rückenplatte mit Aluversteifung.  Ich kann ihn bei meinen 180cm Körpergröße bequem auf der Hüfte tragen. Falls man doch mal Seil, Pickel und Steigeisen dabeihaben sollte wir man eventuell dankbar dafür sein. Möglich wird dies durch die sehr schlanke, sich nach unten verjüngende Form des Rucksacks.

Wenn in den kommenden Tagen das Wetter mitspielt gehts es wieder mal zum Biwakieren in die Voralpen. Die nächsten Eindrücke werden dann nachgeliefert….versprochen.

Ein paar mehr Bilder gibt es wieder wie immer im Album…

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24
Okt
09

…für festes Zahnfleisch

Auf unserer Islandtour gab es gegen Ende ein Problem. Die Zahnpasta reichte nicht. Angedacht war sich zu zweit eine kleine Probiertube mit 20ml Inhalt zu teilen um nicht eine große Tube mitschleppen zu müssen. Leider mussten wir auf der Hälfte der Tour feststellen das diese niemals reicht um den Mund voll Schaum zu bekommen. Ich hatte mich doch etwas in der Planung verhauen..

Damit das nicht wieder passiert hab ich mir probehalber die Denttabs organisiert. Durch die Tablettenform sind diese gut für die einzelnen Tage abzählbar. Ein Engpass sollte also nicht wieder auftreten.

Das die Tabs leichter sind als Zahncreme aus der Tube interessiert eigentlich nur am Rande. Gewichtsparen kann man meiner Meinung sinnvoller an anderer Stelle.  Trotzdem für die die es interessiert, eine Tablette wiegt 0,4 Gramm.

Laut Anleitung auf der Packung soll man die Tablette zwischen den Schneidezähnen zerkauen bis keine Krümel mehr zu spüren sind. Etwas ungewohnt am Anfang. Eine Tablette erscheint mir allerdings etwas zu wenig um denselben Effekt wie mit normaler Zahncreme zu erreichen.

Eine Dose enthält 125 Tabletten, ausreichend für 2 Monate (bei 2 Tabletten pro Tag). Die Liste der Inhaltsstoffe liest sich recht übersichtlich und ist wesentlich kürzer als die herkömmlicher Zahncremes.

  • Microkristalline Cellulose (unverdaulicher Tablettenhilfsstoff, Bindemittel)
  • Silica (Trocknungsmittel)
  • Kaolin ( Schleifmittel)
  • Cellulose Gum (Zellulosederivat zur Erhöhung der Viskosität)
  • Aroma (für den Geschmack)
  • Natriumbicarbonat (zur Neutralisation von Säuren)
  • Natriumlaurylsulfat (als Emulgator und damit es schön schäumt)
  • Aspartam (Süßstoff)
  • Ascorbinsäure (Vitamin C als Antioxidans)
  • Menthol (noch mehr Geschmack)
  • Magnesiumstearat (Hilfsstoff zur Tablettenherstellung)
  • Natriumfluorid (für kräftige Zähne)

Fragwürdige Zusatzstoffe lassen sich so erst mal nicht erkennen. Jetzt fehlt nur noch ein geeignetes Transportgefäß für die Wochenendtour….

Zu erwerben gibt es die Tabletten im Drogeriemarkt (Müller, Rossmann..)

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23
Okt
09

Harz-Hütten

Harznebel

Dank einem netten Sammler konnten der Schutzhütten- Datei wieder eine Handvoll Hütten hinzugefügt werden. Diesmal im Ostteil des Harzes. Die aktualisierte, downloadbare .gpx Datei findet ihr wie immer im BOX.NET Fenster auf meiner Seite oder im ODS Wiki.

Viel Spaß damit..

15
Okt
09

MYOG Etaproof- Schlupfanorak

In Vorbereitung der nächsten Wintertour habe ich mich endlich an die Fertigstellung meines Schlupfanoraks aus Etaproof gemacht.

Auf den letzten Wintertouren hatte ich als äußereste 3. Schicht ein Hardshell oder eine Primaloftjacke an. Bei beiden ist die Atmungsaktivität nicht so gut, aufgrund dessen sich Kondenswasser innen an der Kleidung oder in der Isolierung der Primaloftjacke niederschlagen hat und gefroren ist. Auf der nächsten Tour möchte ich deswegen Baumwolle probieren.

Etaproof ist sehr dicht gewebte Baumwolle die wasserabweisend ausgestattet ist. Für trockenen Kälte sollte das ausreichend sein.

Als Schnittmusterhabe ich das Rainier Muster für eine Regenjacke verwendet. Allerdings hat dies keine verschließbaren Längstaschen mit Reißer, sondern nur offene, so dass ich diese noch bei meiner Jalie Weste und einer eigenen Jacke abgeschaut habe.

Zuerst habe ich mir ein Modell in der Größe 38 geschneidert, nur um zu merken das es für den Winter doch etwas größer ausfallen sollte. Folglich ist mein Anorak eine 40.

Bei dem Frontzipper musste man sich ebenfalls selber etwas überlegen, da bei der Regenkombi der Verschluss nur aus Klettband bestehen sollte.

Jetzt fehlen nur noch die Bündchen und der untere Saum. Dazu fehlen mir aber noch ein par nette Gimmicks …muss folglich noch etwas warten.

Recht gut gefällt mir das Kapuzendesign. Ich hätte nicht gedacht dass es auf Anhieb so gut passt. Freu.. 🙂

Die Schulterpartie habe ich innen gedoppelt, um sie etwas robuster und wasserdichter zu machen. Eventuell nehme ich dort aber noch etwas Stoff weg, da die doppelte Lage fast bis an den Ellenbogen reicht.

Das An- und Ausziehen ist zwar ein ganz schönes Gewurschtel, weswegen ich noch am grübeln bin ob es nicht angebracht ist noch einen seitlichen Reißer einzubauen. Mal schauen..

Update

Mittlerweile bin ich fertig mit dem Schmuckstück. Was noch fehlte (Seitenreißverschluss, Saum und Fellbesatz) ist komplettiert. Die Farbe des Fells ist sicher etwas gewöhnungsbedürftig, der Preis dafür mit 5 Euro aber sehr günstig.

Jetzt kann die nächste Wintertour kommen…

Die vollständigen Bilder gibts wie immer im Album…

06
Okt
09

„Nylonschnürsche“

Nachdem vor einem Jahr der dringende Wunsch bestand die Senkrechte nicht nur an Plastewänden, sondern auch am echten Fels zu erobern, war klar dass ein Kletterseil von Nöten ist.

– So wurden wieder mal unzählige Test gelesen, Herstellerwebsites und Online Kletterausrüster durchstöbert und in das eigene Portemonnaie geschaut. Am Ende dieses schwierigen Entscheidungsprozesses blieb dann das Tendon Master 9.7 mit Complete Shield in der 60 Meter Variante übrig. Seit einem halben Jahr bereichert es nun unser Kletterequipment und ist unser ständiger Begleiter wenn wir die Steinbrüche besuchen.

Die Tendon Seilmarke wird vom tschechischen Seilhersteller Lanex produziert und überzeugt durch ein Spitzen Preis-Leisungs-Verhältnis.

Das Tendon Seil hat uns bis jetzt völlig überzeugt. Sehr geschmeidig, weich und leicht. Absolut keine Krangelneigung oder Mantelverschiebung. Natürlich zeigen sich nach einem halben Jahr die ersten Abnutzungserscheinungen durch den scharfen Quarzporphyr.

– In nächster Zeit steht allerdings wieder vermehrt der Hallenbesuch auf dem Programm. Um dabei das nicht ganz billige Master 9.7 zu schonen, hat noch ein zweites Seil den Weg in unser Klettersortiment gefunden.

Letztendlich ist es das Tendon Smart 10.0 geworden. Der erste Eindruck ist nicht schlecht, auch wenn es sicher nicht mit dem Master mithalten kann. Es ist vom Handling wesentlich steifer, und weniger geschmeidig. Die Webung ist wesentlich grober. Auch scheint die Krangelneigung höher zu sein.

Für den Hallenbetrieb und als Zweitseil aber sicher ausreichend.

Update: Nach ein paar Hallenklettereien ist das Tendon Smart wesentlich weicher geworden. Auch die Krangel sind vollkommen verschwunden. Scheint man etwas mehr einklettern zu müssen als das Master.  Hat uns is jetzt voll überzeugt.

Ein paar technische Daten zu beiden Seilen stehen in der Tabelle.

02
Okt
09

Neues im Downloadbereich – Google SketchUp Datei „tarptent 4.0“

Da die Google SketchUp Datei zu meinem Tarptent schon lange auf meinem Rechner liegt ohne weiter verwendet zu werden, dachte ich mir ich stelle sie online. Eventuell möchte jemand, der sich mit dem Gedanken trägt selber so ein Projekt anzugehen, diese verwenden. Die .skp Datei findet ihr wie immer im BOX.NET Fenster auf der rechten Seite. Sie lässt sich mit dem Programm Google SketchUp öffnen und weiter bearbeiten.

Die Abmessungen des Zeltes entsprechen den Außenmaßen von meinem Tarptent. Hinzu kommt also noch etwa 1cm Nahtzgabe.

Zur besseren Verdeutlichung habe ich noch eine Person in das Zelt gelegt…

Viel Spaß beim Basteln! 😉

01
Okt
09

Biwaksack – RAB Ultra Bivy

Sehr angetan durch Freaks Biwaksack hab ich mir nun auch den RAB Ultra Bivy zugelegt. Freak konnte seinen auf unserer Tour auf Island mittlerweile ausgiebig  testen und dort hat er sich anscheinend gut bewährt.

Ausschlaggebend für mich war neben dem geringen Gewicht auch die Wasserfestigkeit. Mein MYOG Tyvek Bivy ist zwar genauso leicht, allerdings ist das Gewebe nicht völlig wasserddicht. Daher wird mir dieser in Zukunft vermutlich nur noch als Schmutzschutz auf Kurztouren dienen, wenn trockenes Wetter absehbar ist. Ich hätte sicher auch im DIY-Verfahren einen Bivy aus Pertex Endurance schneidern können. Nur möchte ich bezweifeln das dieser leichter und billiger gewesen wäre.

Das Gewebe ist recht dünn, aus Erfahrung weiß ich aber das es oft mehr hält als man denkt. Der Sack ist recht geräumig und sehr lang. Eine Isomatte könnte also mit rein, bei mir kommt sie aber eher drunter um das Gewebe zu schonen.

Damit dürfte sich meine Sommerkombi (RAB Topbag AR + Artiach Skin Micro Light + Eva Doublemat) zusammen mit dem Biwaksack locker der 0°C Grenze nähern, und das bei einem Gewicht von unter 1400 Gramm.

Noch ein paar technische Detail…

  • Gewebe: Pertex Quantum 30D Endurance
  • 100% winddicht, stark wasserabweisend (1000mm Wassersäule), hoch dampfdurchlässig
  • kurzer, bis zu den Knien reichender Reißverschluss (Gr. 3)
  • Kapuze mit Gummizug
  • rundgeschnittenes Fußende erlaubt dem Schlafsack das zu tun was er soll…LOFTEN
  • Als Besonderes gibt es bei diesem Bivy eine fast nahtlose Konstruktion! Alle Nähte, außer die an Kapuze und Reißer sind geklebt und garantieren von dieser Seite schon mal Wasserdichtigkeit.
  • Maße: 225 x 93cm
  • Gewicht: Herstellerangabe 225 Gramm / nachgewogen 204 Gramm (warum Feak sein Bivy nur 189 Gramm wiegt…keine Ahnung…vermutlich trixt der wieder… 😉 )

Ein paar Sachen sind mir aber auch aufgefallen. Wieso verwendet RAB diese dicke Gummikordel an der Kapuze die dann doppelt genommen kaum durch den kleinen Tanka geht? Und wieso ist der Tanka an dem Aufbewahrungsbeutel so winzig, dass er duch den Führungsring rutscht?….sind aber nur Kleinigkeiten

Zu kaufen gibts das Teil bei Towerrigde.co.uk

Den Rest der Bilder…im Album




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