Archiv für September 2009

26
Sep
09

Kletterhelm – mammut skywalker 2

Seit über einem Jahr gehen wir jetzt regelmäßig klettern, seit gut einem halben Jahr hauptsächlich in die Steinbrüche rund um Leipzig. Das Gestein dort besteht aus Quarzporphyr, ist also ein recht festes Gestein. Trotzdem sind die Routen teilweise recht brüchig oder noch nicht ganz ausgeräumt. Folglich bröckelte immer mal wieder der ein oder andere Stein von oben. Deswegen hegte ich schon lange den Wunsch meine noch nicht ganz vollständige Kletterausrüstung um einen Kletterhelm zu erweitern.

Wichtig war mir dass der Helm eine robuste äußere Schale besitzt, also kam eigentlich nur ein Hybridhelm in Frage. Dadurch verspreche ich mir eine längere Lebensdauer als bei den häufig gebräuchlichen Imold-Helmen. Des weiteren sollte er in der Größe so weit verstellbar sein, dass es von mehren Personen problemlos getragen werden kann.

Nach dem Durchsuchen ansässiger Outdoorläden, welche Kletterbedarf anbieten, und verschiedener Onlineshops, wurde ich im Mammut Shop der „Freunde“ fündig.

Meine Wahl fiel fiel dort auf den Mammut Skywalker 2.

  • Der Helm hat eine robuste Hartschale mit einer robusten EPS-Innenschale für eine längere Lebensdauer.
  • Das Verstellrad am Hinterkopf erlaubt eine ein-händige Anpassung auf die jeweilige Kopfform. Der Kopfumfang kann dabei zwischen 53-61cm betragen.
  • Er besitzt eine Stirnlampenhalterung, wie bei den meisten Helmen üblich, und verfügt über 8 Belüftungsöffnungen.
  • Das Gewicht beträgt, von mir nachgewogen, 382Gramm. Sicher nicht der leichteste Helm, was der robusten Außenschale geschuldet ist.

Praktisch finde ich die Tatsache, dass alle Stoffpolsterungen mit Klettband fixiert sind und sich auf diese Weise bei Bedarf leicht entfernen und waschen lassen.

Bis jetzt gibt es nichts Negatives zu berichten was mir an dem Helm aufgefallen wäre. Für meinen Kopf passt er perfekt, ohne Drücken oder Wackeln.

Allerdings möchte ich hier nicht verschweigen, dass anscheinend einige Benutzer Probleme mit der Dauerhaltbarkeit des Verstellrades am Hinterkopf hatten. Inwieweit das bei diesem Mammut Helm ein Problem ist wird sich herausstellen. Ich werde sicher berichten….

Noch ein paar Fotos im Album..

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20
Sep
09

DNT – Hüttenverzeichnis für Norwegen

Immer mal wieder taucht im ODS Forum die Frage nach den Koordinaten der norwegischen DNT-Hütten auf.  Wohl auch aus dem Grund dass sich diese Datenbank im Internet nur schwer finden lässt. Für Interessierte stelle ich aus diesem Grund eine .gpx Datei mit weit über 300 Hüttenkoordinaten im Downloadbereich zur Verfügung. Leider kann ich nicht für die Richtigkeit der Daten garantieren… 😉
Wer sich noch genauer informieren will, dem sei die Website des norwegischen Touristenverbands nahe gelegt… Klick

Viel Spaß bei der Planung der nächsten Norwegentour….


20
Sep
09

Island Reisebericht [Tag 13 – 16]

23. August
vom See in Fögrufjöll – Hütte Sveinstindur

So eine Nacht haben wir noch nicht erlebt. Bis kurz nach Mitternacht geht das mit dem Schlafen noch recht gut. Danach legt der Sturm spürbar zu. Ich wache ab und zu auf wenn es wieder mal eine Böe in den Talkessel schafft. Zu unserer Erbauung kann man ganz gut abschätzen in welcher Stärke uns die nächste Böe erwischt. Wir hören ein Rauschen 100 Meter oberhalb am Pass…nach 3 Sekunden wackelt das Zelt, das Innenzelt bläst sich auf als wollte es explodieren.

Mittlerweile ist an Schlaf kaum noch zu denken.

Dann höre ich wieder ein Rauschen und denke nur noch….Ooh….. das Zelt wackelt wie selten zuvor. Von recht tönt wieder ein „Fu**“ 😮 durch die Nacht. Uns ist klar was passiert ist. Weiterlesen ‚Island Reisebericht [Tag 13 – 16]‘

14
Sep
09

Leichtschlafsack – RAB Quantum TopBag AR

Mittlerweile bin auch ich auf der Suche nach leichterem Material. Es muss nicht zwingend UL sein. Etwas leichter tragbares, vor allem im Sommer, wäre aber doch schön.

Ganz oben auf meinem Wunschzettel stand dabei ein Sommerschlafsack, wenn möglich mit einem Gewicht unter 600 Gramm und einem Daunengewicht von 200 bis 300 Gramm. Warmhalten braucht er mich nur bis ca. 7°C.

Mögliche Kandidaten wären der WM Summerlite, woran mich hauptsächlich der Preis gestört hat. Am Cumulus Lite 300 stört mich die unterschiedliche Befüllmenge der Vorder- und Rückseite. In der engeren Wahl war ebenfalls der Yeti QBag300. Dieser ist aber mittlerweile aber auch nicht mehr wirklich ein Schnäppchen.

Durch Zufall bin ich auf den Rab Quantum TopBag AR aufmerksam geworden, der zudem in einem ausländischen Shop zu einem unverschämt günstigen Preis angeboten wurde.

Trotz des etwas ungewohnten Schlafkonzeptes wollte ich dem Schlafsack eine Chance geben.

Der TopBag verfügt über keinen Reißverschluss. Eine weitere Besonderheit ist, das der Rücken nicht befüllt ist. Dort befindet sich nur eine Einschubtasche für wahlweise eine kurze oder lange Isomatte. (In meinem Fall wird eine Artiach Skin Micro Light Short eingeschoben.)

Lediglich die Unterseite des Kopfteils und des Fußteils ist mit Primaloft gefüttert. Dies macht insofern Sinn, da Primaloft weniger anfällig gegen Kompression und Feuchtigkeit ist. Auch auf einen Wärmekragen wurde verzichtet.

Durch diese Konstruktion soll der Topbag mit seinen 200 Gramm Füllgewicht mindestens ganausogut isolieren wie sonst ein Schlafsack mit 350 Gramm, welcher auf Ober- und Unterseite befüllt ist.

Auf eine Temperaturangabe verzichtet der Hersteller. Die Konstruktion und ein Review von petesy lässt aber vermuten, das der Topbag unter Umständen auch bis 0°C verwendbar ist. Allerdings nur unter der Vorraussetzung das man ein ausgeprägter Rückenschläfer ist.

Durch die Konstuktion ist natürlich nur ein Drehen im Schlafsack möglich. Der großzügige Schnitt ermöglicht dies aber ohne weiteres. Man sollte allerdings nicht größer als 180cm sein, sonst wirds eng!

Das Gewicht wurde vom Hersteller mal wieder sehr geschönt, anders als sonst von RAB gewöhnt. Die 620 gramm gehen für einen Sommerschlafsack aber noch voll in Ordnung.

Noch ein paar technische Daten:

  • Außenmaterial: Pertex Quantum
  • Innenmaterial: Pertex Quantum
  • Füllgewicht: 200 Gramm europäische Gänsedaue
  • Qualität: 750+ cuin EU/ 850+ cuin US
  • Gesamtgewicht: 550 Gramm Herstellerangaben/ 620 Gramm nachgewogen

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Nachtrag:

Mittlerweile konnte ich den Schlafsack schon ein paar Mal testen und bin erstaunt wie warm einen 200 Gramm Daune isolieren können. Im Harz hatte ich Temperaturen von -3°C und -5°C und habe in meiner Kombi aus Schlafsack, Rab Bivy Ultralight, Isomattenkombi und VBL nicht wirklich gefroren. Allerdings sind die -5°C die absolute Grenze. Außerdem sollte man dann auch mit Bedacht die Unterlage wählen. Meine dünne Evazote war dann doch schon etwas frisch im Fußbereich.

Ein paar weitere Bilder gibts im Album…KLICK

14
Sep
09

Reisebericht Island [Tag 9 – 12]

Tei 3 von 4…

20.August
Nyidalur – Sprengisandur (bis kurz hinter Abzweig Haguengulon)

Es kübelt die ganze Nacht. Wir haben es irgendwie diesen Morgen nicht wirklich eilig loszukommen. Anscheinend hat aber der Wind auf Süd gedreht und löst wenigstens auf eine Wetteränderung hoffen. Es kann nur besser werden.

Unsere Rucksäcke wiegen nun wieder soviel wie am Anfang der Tour. Das heißt bei mir  und meinem Cousin gut 18 Kilo, beim Freak an die…

Normalerweise war der Plan wieder nach Snapadalur zu laufen. Allerdings haben wir gestern gesehen was 10 Kilometer mit uns anstellen können! Zudem scheinen die Regenwolken sich förmlich an den Bergen festzukrallen, was noch ein Tag in dem Mistwetter bedeuten würde. Dazu hatten wir schon gestern keine Lust mehr.

Als Alternative bietet sich uns eine Ausweichroute an. Weiterlesen ‚Reisebericht Island [Tag 9 – 12]‘

06
Sep
09

Reisebericht Island [Tag 5 – 8]

..und weiter gehts

16. August

Sudurskard – Kistufell

Der Tag beginnt schöner als der letzte aufgehört hat. Wir futtern und entschließen uns jeder das Wasser bis auf einen guten Liter in den Sand zu kippen. Jetzt müssen wir die Etappe schaffen, ob wir wollen oder nicht.

Wir laufen bergab bis zum Fuße der Askja um uns dann querfeldein bis zur F98 zu bewegen. Scheinbar ewig zieht sich die Piste westlich eine Höhenrückens entlang Richtung Süden, den Vatnajökull im Blick. Kurz vor dem Gletscher erreichen wir ein Flussbett was sich um diese Tageszeit, es ist früher Nachmittag, langsam mit Wasser füllt. Das Flussbett ist etwa 1 km breit…was für ein Anblick!

Zum Glück müssen wir hier nicht furten, sondern laufen am Ufer entlang bis wir die offizielle PKW Furt erreichen. Bis zur Kistufellhütte sind es noch gut 10 km.
Mittlerweile sind wir so fertig das wir uns nach einem Päuschen erst mal „einhumpeln“ müssen. Weiterlesen ‚Reisebericht Island [Tag 5 – 8]‘

05
Sep
09

Reisebericht Island [Tag 1- 4]

Hier wie versprochen die ersten Tage …

Anreise:

Der Flieger in Schönefeld hat 3 Stunden Verspätung. Das geht ja schon mal gut los meinen wir.

Bei der Sicherheitskontrolle darf Freak noch mal seinen sauber gepackten Mariposa öffnen um die Feuerzeuge zu entfernen. Meine habe ich dummerweise ebenfalls im Ligthwave vergessen, werden aber bei der Kontrolle übersehen. :ignore: Ich belasse es dabei.

Nach Mitternacht geht endlich der Flieger. Nach der Landung müssen wir leider feststellen, dass Freaks Rotwein auf den wir uns so gefreut haben, sich bis auf den letzten Tropfen im Gepäckabteil geleert haben muss.   😦

Als wir das Zelt in Reykjavik errichten wird es schon langsam wieder hell. Weiterlesen ‚Reisebericht Island [Tag 1- 4]‘




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