Archiv für Juni 2009



09
Jun
09

Schutzhüttendownload eingefügt

Dank der Sammelwut der Forumsuser von Outdoorseiten.net konnten wieder ein paar Schutzhütten in die Harz – Datei aufgenommen werden. Mittlerweile dürften schätzungsweise etwa die Hälfte aller Harz – Schutzhütten in der Datei sichtbar sein. Natürlich verbietet sich das Übernachten in den Hütten laut Nationalparkverwaltung. Dies also bitte beachten!

Wer wissen möchte wie die  Hütte an der entsprechenden Koordinate aussieht kann dies eventuell im Wiki von Outdoorseiten. net herausbekommen.

08
Jun
09

Routenbasteln für sie Insel

In Vorbereitung des kommenden Islandurlaubs habe ich mich schon mal intensiv mit der Routenplanung befasst. Die größte Wüste Europas die Odadahraun, Wassermangel, Gletscherflüsse die gefurtet werden, müssen zwingen einen dazu etwas mehr in die Streckenplanung zu investieren.

Ein Problem bei der Planung stellt das oft mangelhafte Kartenmaterials dar welches von Island verfügbar ist. Viele Karten sind veraltet, beinhalten sogar falsche Angaben, zudem verändern sich Flussläufe und Gletscherzüge recht schnell auf der Insel.

Zur Detailplanung reichte diesmal leider MapSource und Google Earth nicht aus, also habe ich mir Visit4.22 mit topographischen Karten vom LMI besorgt, welches die Tourenplanung wesentlich vereinfacht. Gutes topographisches Kartenmaterial von Island zu bekommen ist etwas problematisch.

Um während der Tour etwas Papier in der Hand zu halten, um mit Karte und Kompass besser arbeiten zu können, war es nötig aus dem Programm Karten auszudrucken. Leider lässt die Software nur den Export einzelner Minikacheln von 12 x 12 Kilometer  zu. Folglich musste ein anderes Programm her um diese wieder sinnvoll zusammenzufügen. Gute Dienste hat mir dabei StitchMaps geleistet. Das „Kartenkleben“ geht damit verdammt fix. Auf diese Art sind die 19 Kartenblätter aus je 16 exportierten Kacheln pro Blatt entstanden.

Dem Spiel mit Karte und Kompass steht jetzt nix mehr im Wege.

Zur exakten Route später mehr…

Ein paar Websites welche bei der Planung sehr hilfreich waren..

07
Jun
09

…Fliegen…

Auf dem nächsten Norwegentrip in das Borgefjell soll, wie bereits erwähnt, neben dem Wandern auch das Angeln nicht zu kurz kommen.

Der einzige Zielfisch den es dabei zu fangen gilt, scheint die Bachforelle zu sein. Folglich wird auch das Equipment,  sowie Köder darauf ausgerichtet. Eine Handvoll Spinner hat schon den Weg in mein Arsenal gefunden. Nun sind auch noch je ein Dutzend Nass- und Trockenfliegen dazugekommen, wobei jede Fliege ein anderes Insekt immitiert. Damit ist die Köderbox fast gefüllt..

Eigentlich sind diese kleinen Kunstwerke fast zu schön um sie an die Fische zu verfüttern.

Um die Schnur an das Öhr eines Wirbels oder einer Fliege zu befestigen habe ich mir 2 Varianten zum Knotenknüpfen herausgesucht. Für eine Gedankenstütze habe ich diese 2 Knoten in bewegten Bildern festgehalten. Eventuell hilft es ja noch jemanden..

05
Jun
09

Snow Peak – Trek Combo Titanium Set

Da mein Primus Litech Kettle für 2 Personen eindeutig zu klein ist, war ich schon länger auf der Suche nach einer passender Ergänzung zu meinen Kochsets. Durch eine günstige Fügung bin ich an das Trek Combo Titanium Set von Snow Peak gekommen, welches schon länger auf meiner Haben-Wollen-Liste stand.

Das Set besteht aus einem 0,9 Liter Topf (157 Gramm) und einem 1,4 Liter Topf (193 Gramm). Zusammen wiegt das Set mit 350 Gramm nur unwesentlich mehr als der Primus Topf mit 226 Gramm. Die Verarbeitung ist tadellos. Aus Töpfen und Pfannen lässt sich kleckerfrei ausgießen. Besonders praktisch sind auch die eingeprägten Messskalen. Bei vielen Töpfen sucht man diese immer noch vergebens.

Ausschlaggebend bei der Wahl war auch, dass man die Deckel hervorragend als Teller, Trinkschale oder Pfanne nutzen kann.

Das Set ist perfekt ineinander stapelbar. Zusätzlich finden noch eine mittlere Gaskartusche und mein Markill Peak Ignition Platz in dem Set.

Für mich das optimale Set für 2 Personen.

(Rührei geht übrigens ohne Probleme in der Pfanne!)

Nachtrag:

In der Zwischenzeit konnte das Set schon ein paar Mal seine Vorteile ausspielen. Auf unserer Islandreise war das Set für 2 Personen vollkommen ausreichend. Auch umfangreichere Kochszessions gingen damit hervorragend.  Das Set ist sehr robust, lässt sich problemlos reinigen.

Allerdings sollte man beim Schneeschmelzen besondere Vorsicht walten lassen. Trockene Hitze verträgt Titan ganz schlecht. Wenn man Schnee schmilzt bildet sich bald ein Hohlraum zwischen Topfboden und Schnee, da das Schmelzwasser sofort vom Schnee aufgesaugt wird. Das Titan liegt trocken. Als Ergebnis habe ich jetzt einen blauen, ausgebeulten Topfboden. Dadurch leidet die Funktion keineswegs. Dagegen hilft immer etwas Wasser im Topf zu haben bevor der Schnee dazukommt. Oder nur kleine Mengen Schnee zu schmelzen, damit sich nach und nach Wasser im Topf bilden kann.

Obwohl mir die Tatsache bekannt war ist mir dieser Fehler unterlaufen. 😦

Bilder vom Snow Peak Set

03
Jun
09

nimms leicht! – Lightwave Wildtrek 60

Bin ich neuerdings unter die UL-Jünger gegangen? Sicher nicht….noch nicht! Mein Gregory Palisade war mir für Mehrtagestouren allerdings eindeutig zu schwer und voluminös, bei meinem Gregory Advent Pro ist bei  3 Tagen-Unterwegs-Sein das Volumen ausgeschöpft.

Folglich musste noch eine Rucksack Zwischengröße her.  Besonderen Wert wollte ich dabei auf den Kompromiss Gewicht-Tragekomfort legen. Aufgrund der beschränkten Auswahl von leichten Rucksäcken mit Tragegestell, welche die 1, 5 Kilo Marke schrammen, habe ich mich für den Ligthwave Wildtreck 60 entschieden und ins „Blaue“ bestellt.

Im Internet findet man anscheinend noch recht wenig Erfahrungsberichte zu diesem Rucksack, das soll sich hiermit ändern.

Bevor ich meine eigenen Erfahrungen zum Besten geben, gibt es noch ein paar technische Daten…klaro

– Tragesystem:

  • besteht  aus einem 8 mm dickem vorgebogenen Alubügel aus 7001-T6 – nachbiegen bei mir nicht erforderlich
  • Rückenpolterung aus Eva-Schaum
  • 2 Rückenlängen werden angeboten (M2 für eine Rückenlänge von bis zu 50 cm; M3 für eine Rückenlänge bis 55 cm) …  Mir passt bei einer Köpergröße von 180 die M3 perfekt!

– Material..wem das was sagt?!

  • 420d Dynatech Gewebe
  • 300d micro-ripstop polyester
  • 40d ripstop nylonim Inneren
  • Airmesh an allen Flächen mit Körperkontakt

– weitere Eigenschaften

  • wasserdichte Reißverschlüsse in Deckel- und Bodenfach …mehr Taschen gibts eh nicht!
  • separatest Schlafsackfach, kein Zugriff vom Hauptfach, ausstülpbar
  • 2 Pickelhalterungen
  • 2 Taschen auf dem Hüftgurt aus exterm strechigem Material
  • seitliche Z-förmige Kommpressionsgurte
  • wasserdichte Konstruktion
  • der Deckel ist hinten angenäht, lässt sich also nur bedingt in der Höhe variieren
  • Gewicht 1450 Gramm…nachgewogen!
  • Volumen ca. 60 Liter…passt!

Dank der getapten Nähte ist der gesamte Rucksack fast völlig wasserdicht. Nur im Rückenbereich ist dies technisch nicht möglich, da hier das Tragesystem angreift. Dort aber der Rücken des Trägers anliegt ist der Rucksach aus so ausreichend bei Regen geschützt.

…mein Senf

– Erworben habe ich das gute Stück im August 2008 und seitdem schon einige Male Mehrtagestouren mit dem Ligthwave Sommers wie Winters hinter mir.

– Absolut schnörkellos – viel Befestigungsmöglichkeiten, Taschen oder Sonstiges gibt es nicht. Ich habe meinem Ligthwave noch zusätzlich eine dünne Gummischnur verpasst um eine Isomatte zu befestigen.

– Gleich von Anfang an hat mich das Tragesystem voll überzeugt. Ohne ein Zurechtbbiegen des Alurahmens saß der Rucksack perfekt und satt am Rücken. Probegepackt lässt sich auch ein Gewicht von ca. 15 Kilo und mehr  sehr komfortabel auf der Hüfte tragen. Mit solchen Aussagen bin ich eher ein Tiefstapler..

– Bis jetzt hat der Wildtrek auch im Dauerregen dicht gehalten. Nur den „Watertigth Zips“ vertraue ich immer noch nicht wirklich, so kommt der gute Yeti Dauenschlafsack noch in einen SeaToSummit Beutel. Einen Regenüberzug spare ich mir trotzdem.

– Das Deckelfach ist nicht allzu voluminös und recht flach. Das hat mich bis jetzt aber noch nicht wirklich gestört. Wer sich den Rucksack zulegt schränkt sich bei der Menge des Equipment sowieso ein.

– Bis zum letzen Ausflug war auch noch kein Mangel sichtbar. Das kleine Mini-Loch nach der Benediktenwandtour konnte ich leicht mit einem Corduraflicken und SeamGrip von innen überkleben.

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– Während unseres Islandurlaubs 2009 hatten wir 2 Lightwaves im Einsatz. Das Startgewicht war dabei ca. 18 Kilo. Auch diesmal haben uns die Säcke vollkommen überzeugt.  Das Gewicht ließ sich sich ohne Probleme tragen. Nach einem Tag Dauerregen war der Sack zwar etwas feucht innen, der große Wassereinbruch blieb aber aus.

Für mich immer noch einer der besten Leichtrucksäcke die mit knapp 20 Kilo Last klarkommen.

Jede Menge Fotos

01
Jun
09

Angelequipment für’s Trekking

So wie es aussieht geht es im Juli auf Trekkingtour ins Borgefjell. Natürlich kommt dorthin die Angel mit. Allerdings ist der einzige Fisch der sich in den Gewässern fangen lässt die Bachforelle. Stört uns das? Eher nicht..

Da der Rest der Trekkingausrüstung schon schwer genug wird, habe ich schon vor einiger Zeit angefangen meine Angelausrüstung zu „erleichtern“.

Rute

Auf der Suche nach einer möglichst klein zu verpackenden Rute bin ich letztendlich bei der Shimano Exage AX STC Tele MiniSpin mit einer Länge von 240 cm gelandet. Diese ist mit einer Transportlänge von 38 cm und einem Gewicht von 133 Gramm sicher mit das kompakteste und leichteste in dieser Klasse. Dazu gibt es ein nettes Täschchen. Eine Alternative zu den 250 Gramm Gewicht sehe ich kaum, da ich die Rolle montiert lassen möchte um die Aufbauzeit so niedrig wie möglich zu halten.

Weiter Alternativen an kompakten Reiseruten wären D.A.M Imperial Tele MiniSpin oder die Balzer Mini Spin 45.

Rolle

Bei der Rolle war ich mir lange unschlüssig, habe mich dann aber für eine Mitchell 300Xe entschieden. Diese stellt, wie ich finde einen guten Preis-Leistungs Kompromiss dar. Aluminiumspule, großes Bügelrädchen, sehr fein einstellbare Frontbremse, gute Verarbeitung und ein, dank  8 Kugellagern, sehr sauberer Lauf haben mich überzeugt. Das Gewicht geht mit 285 Gramm noch in Ordnung.

Es gibt noch leichtere Rollen. So z.B. die Sedona oder Symetre von Shimano, welche noch mal ca. 100 Gramm leichter sind. Im direkten Vergleich erscheinen mir diese allerdings wie Spielzeug.

Bespult habe ich die Rolle mit 23er monofiler X-Line Schnur für Forelle von Exori.

Köder

Nach dem Blick in meine leere Köderbox mussten dringend ein paar neue her. Durch verschiedene Quellen bin ich auf das Fischen mit Sbirolinos aufmerksam geworden und möchte dieses System in Norwegen ausprobieren.

Sbirolinos dienen haupsächlich als Zusatzgewicht um sehr leichte Köder (Fliegen, Forellenblinker..) sehr weit zu werfen. Außerdem ermöglichen es die verschiedenen Arten (schwimmend, leicht sinkend, sinkend) den Köder leichter in der gewünschten Tiefe anzubieten. Ein weiterer Vorteile von Sbirolinos ist ihr Verhalten als Laufpose. Der Fisch kann den Köder nehmen, und Schnur ziehen, ohne eine großen Widerstand zu spüren.

Bei mir sind es 2 Sbirolinos schwimmend , langsam sinkend mit je 10 Gramm Gewicht geworden.

Die Montage ist relativ einfach. Auf die Hauptschnur kommt der Sbirolino, eine Gummiperle um den Knoten zu schonen, und ein 3-fach Wirbel. An den Wirbel danach das etwa 1,5 Meter lange Vorfach mit dem Köder.

Neben einer Reihe kleiner Forellenblinker der Größe 2 (3,5 Gramm), werden sich wohl noch einige Nass- und Trockenfliegen mit auf den Weg nach Norwegen machen. Leider habe ich mit diesen noch keine Erfahrung, bin aber guter Hoffnung.

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Das komplette Equipment (Angel, Tasche, Rolle, Köder, Vorfächer, Hakenlöser..) wiegt nicht mehr als 750 Gramm.

Jetzt müssen sie nur noch beißen.. 😉

Falls jemand noch gute Tipps geben kann, zu Sbirolinos, Angeln in Norwegen, Angeln mit Fliege usw…..bitte gerne , ich bin für jede Hilfe dankbar!

Noch ein paar Bilder der Ruten Kombo




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