03
Jun
09

nimms leicht! – Lightwave Wildtrek 60

Bin ich neuerdings unter die UL-Jünger gegangen? Sicher nicht….noch nicht! Mein Gregory Palisade war mir für Mehrtagestouren allerdings eindeutig zu schwer und voluminös, bei meinem Gregory Advent Pro ist bei  3 Tagen-Unterwegs-Sein das Volumen ausgeschöpft.

Folglich musste noch eine Rucksack Zwischengröße her.  Besonderen Wert wollte ich dabei auf den Kompromiss Gewicht-Tragekomfort legen. Aufgrund der beschränkten Auswahl von leichten Rucksäcken mit Tragegestell, welche die 1, 5 Kilo Marke schrammen, habe ich mich für den Ligthwave Wildtreck 60 entschieden und ins „Blaue“ bestellt.

Im Internet findet man anscheinend noch recht wenig Erfahrungsberichte zu diesem Rucksack, das soll sich hiermit ändern.

Bevor ich meine eigenen Erfahrungen zum Besten geben, gibt es noch ein paar technische Daten…klaro

– Tragesystem:

  • besteht  aus einem 8 mm dickem vorgebogenen Alubügel aus 7001-T6 – nachbiegen bei mir nicht erforderlich
  • Rückenpolterung aus Eva-Schaum
  • 2 Rückenlängen werden angeboten (M2 für eine Rückenlänge von bis zu 50 cm; M3 für eine Rückenlänge bis 55 cm) …  Mir passt bei einer Köpergröße von 180 die M3 perfekt!

– Material..wem das was sagt?!

  • 420d Dynatech Gewebe
  • 300d micro-ripstop polyester
  • 40d ripstop nylonim Inneren
  • Airmesh an allen Flächen mit Körperkontakt

– weitere Eigenschaften

  • wasserdichte Reißverschlüsse in Deckel- und Bodenfach …mehr Taschen gibts eh nicht!
  • separatest Schlafsackfach, kein Zugriff vom Hauptfach, ausstülpbar
  • 2 Pickelhalterungen
  • 2 Taschen auf dem Hüftgurt aus exterm strechigem Material
  • seitliche Z-förmige Kommpressionsgurte
  • wasserdichte Konstruktion
  • der Deckel ist hinten angenäht, lässt sich also nur bedingt in der Höhe variieren
  • Gewicht 1450 Gramm…nachgewogen!
  • Volumen ca. 60 Liter…passt!

Dank der getapten Nähte ist der gesamte Rucksack fast völlig wasserdicht. Nur im Rückenbereich ist dies technisch nicht möglich, da hier das Tragesystem angreift. Dort aber der Rücken des Trägers anliegt ist der Rucksach aus so ausreichend bei Regen geschützt.

…mein Senf

– Erworben habe ich das gute Stück im August 2008 und seitdem schon einige Male Mehrtagestouren mit dem Ligthwave Sommers wie Winters hinter mir.

– Absolut schnörkellos – viel Befestigungsmöglichkeiten, Taschen oder Sonstiges gibt es nicht. Ich habe meinem Ligthwave noch zusätzlich eine dünne Gummischnur verpasst um eine Isomatte zu befestigen.

– Gleich von Anfang an hat mich das Tragesystem voll überzeugt. Ohne ein Zurechtbbiegen des Alurahmens saß der Rucksack perfekt und satt am Rücken. Probegepackt lässt sich auch ein Gewicht von ca. 15 Kilo und mehr  sehr komfortabel auf der Hüfte tragen. Mit solchen Aussagen bin ich eher ein Tiefstapler..

– Bis jetzt hat der Wildtrek auch im Dauerregen dicht gehalten. Nur den „Watertigth Zips“ vertraue ich immer noch nicht wirklich, so kommt der gute Yeti Dauenschlafsack noch in einen SeaToSummit Beutel. Einen Regenüberzug spare ich mir trotzdem.

– Das Deckelfach ist nicht allzu voluminös und recht flach. Das hat mich bis jetzt aber noch nicht wirklich gestört. Wer sich den Rucksack zulegt schränkt sich bei der Menge des Equipment sowieso ein.

– Bis zum letzen Ausflug war auch noch kein Mangel sichtbar. Das kleine Mini-Loch nach der Benediktenwandtour konnte ich leicht mit einem Corduraflicken und SeamGrip von innen überkleben.

———————–

– Während unseres Islandurlaubs 2009 hatten wir 2 Lightwaves im Einsatz. Das Startgewicht war dabei ca. 18 Kilo. Auch diesmal haben uns die Säcke vollkommen überzeugt.  Das Gewicht ließ sich sich ohne Probleme tragen. Nach einem Tag Dauerregen war der Sack zwar etwas feucht innen, der große Wassereinbruch blieb aber aus.

Für mich immer noch einer der besten Leichtrucksäcke die mit knapp 20 Kilo Last klarkommen.

Jede Menge Fotos


3 Responses to “nimms leicht! – Lightwave Wildtrek 60”


  1. 1 hrxxl
    3. Juni 2009 um 13:46

    feines Teil
    sieht sehr gut aus. vor allem hat er nen tragegestell und ein akzeptables eigengewicht.
    kommt man mit den 60 litern auch gut im winter hin???


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