25
Mai
09

Benediktenwand

Da wir über Himmelfahrt bei einer Freundin in Penzberg zu Besuch waren, wollten wir uns die Chance nicht entgehen lassen wenigstens eine Nacht unter freiem Himmel zu verbringen. Das Wetter war in den Tagen recht unbeständig und so entschieden wir uns, trotz recht guter Wetterprognose, die 1000 HM zur Benediktenwand in Angriff zu nehmen, da dort die Möglichkeit besteht bei Schlechtwetter in die Schutzhütte auszuweichen. Wie wir sehen sollten war die Entscheidung die richtige.

Zudem bot die Tor wieder mal wieder Gelegenheit a bissl Equipment zu testen…

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Als Aufstiegsvariante nahmen wir diesmal Variante von Petern in der Jachenau, da ich die anderen mehr oder weniger kannte.

Der Weg zog sich anfangs recht steil über einen Sattel, dann etwas flacher Richtung Tanner Alm und aufwärts zur Bichler Alm. Um das Höllloch, dann ging es richtig steil über Geröll den Altweibersteig die Nordseite der Benediktenwand hinauf. Rückzu wollten wir auf jeden Fal einen anderen Weg nehmen, da dieser bergab sicher nicht ganz ohne ist.

Eigentlich war der Plan die Nacht zwischen den Latschen zu verbringen. Als es gegen 4 Uhr allerdings mit tröpfeln anfing, haben wir es doch vorgezogen in die Hütte umzuziehen. Nachts pfiff der Wind ganz schön laut um die Hütte, so das es mit dem Einschlafen etwas dauerte.

Gegen Morgen war es dann richtig zugezogen und regnerisch.

Nach dem Frühstück ging es weiter dem Grat folgend Richtung Brauneck über nassen glitschigen Fels und Altschneefelder. Bei den Querungen war doch etwas Obacht geboten. Meine Inov Trailrunners erwiesen sich dabei ordentlich griffig und kein bisschen überfordert.

Mittlerweile kam auch langsam die Sonne wieder durch die Wolken, so das die Goretex Bekleidung im Rucksack verschwinden konnte.

Kurz vor der Idealhanghütte hatten wir dann noch eine Begegnung der besonderen Art. 3 Steinböcke lagen ca. 15 Meter abseits des Weges im Geröll, und ließen sich durch unsere Anwesenheit und unser Fotografieren überhaupt nicht stören. (1967 hat man  ein paar von ihnen im Brauneckgebiet ausgewildert, und diese haben sich anscheinend recht gut vermehrt.)

Bei der Idealhanghütte genehmigten wir uns Radler und Strudel und folgten danach dem Höhenweg zurück in die Jachenau.

Zum Schluss waren wir doch recht fertig, vor allem durch die Bergab – Hatscherei die wir Flachlandtiroler nicht gewöhnt sind. Es war trotzdem einfach eine super Tour.

Einige Fotos der Tour..


1 Response to “Benediktenwand”


  1. 19. Juni 2010 um 18:53

    Wow, schöne Bilder. Ich glaub fast ich muss die Benediktenwand auch noch mal im Sommer machen.. haben sie dieses Jahr im Winter das erste mal gemacht und ich war hellauf begeistert davon.
    Ich hab auch ein paar bilder gemacht und nen kleinen Bericht geschrieben, falls es dich interessiert: http://www.alpinlager.com/touren/benediktenwand-1801m-im-winter

    Gruß Simon


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